Hubert SchmalixHubert Schmalix (*1952) gilt als einer der mageblichen Vertreter der Neuen Wilden in sterreich. In den spten 1970er und frhen 1980er Jahren setzt sich Schmalix, dessen Werke in dieser Phase von einer gesteigerten Farbkraft geprgt sind, mit den Bildgenres Stillleben, Landschaft, Akt und Portrt auseinander zunehmend expressiv und mit einer groen Affinitt zu den Brcke Malern. Ab Mitte der 1980er Jahre wird der weibliche Akt zum dominierenden Sujet, der
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Hubert Schmalix (*1952) gilt als einer der maßgeblichen Vertreter der Neuen Wilden in Österreich. In den späten 1970er- und frühen 1980er-Jahren setzt sich Schmalix, dessen Werke in dieser Phase von einer gesteigerten Farbkraft geprägt sind, mit den Bildgenres Stillleben, Landschaft, Akt und Porträt auseinander – zunehmend expressiv und mit einer großen Affinität zu den Brücke-Malern. Ab Mitte der 1980er-Jahre wird der weibliche Akt zum dominierenden Sujet, der nun in der Tradition von asiatischen Farbholzschnitten erscheint. In den 1990er-Jahren erweitert sich sein Vokabular durch die Begegnung mit der Westcoast-Malerei um religiöse Sujets, die Christusbilder und die Stadtansichten von Los Angeles. In seinen jüngsten Arbeiten nimmt Schmalix die Buntfarbigkeit zurück und widmet sich – in der Tradition des Fotokünstlers Nobuyoshi Araki – vor allem der Darstellung des weiblichen Akts als Ausdruck erotischer Fantasien von Fesselungsritualen.
Ausstellung: Neue Galerie Graz am Landesmuseum Joanneum 10.2.–15.4.2007