Willi BaumeisterWilli Baumeister gab fast nie eine seiner Zeichnungen aus dem Haus. Er schtzte die Bedeutung jeder vorbereitenden Skizze ebenso hoch ein wie diejenigen Bltter, die ganz an die Stelle eines Bildes treten. Obwohl seine Zeichnungen analog zu den Gemlden entstanden, wiederholte er in ihnen nie nur einfach die einmal vorgegebenen Bildlsungen, sondern erreichte oft gerade mithilfe der genuin zeichnerischen Mittel die Herausbildung einer eigenen Bildsprache.
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Willi Baumeister gab fast nie eine seiner Zeichnungen aus dem Haus. Er schätzte die Bedeutung jeder vorbereitenden Skizze ebenso hoch ein wie diejenigen Blätter, die »ganz an die Stelle eines Bildes treten«. Obwohl seine Zeichnungen analog zu den Gemälden entstanden, wiederholte er in ihnen nie nur einfach die einmal vorgegebenen Bildlösungen, sondern erreichte oft gerade mithilfe der genuin zeichnerischen Mittel die Herausbildung einer eigenen Bildsprache. Der hier anhand von einführenden Essays und einer Auswahl von 140 sorgfältig reproduzierten Arbeiten gegebene Überblick erlaubt so einen Zugang zu den zentralen künstlerischen Anliegen Willi Baumeisters. Diese Publikation ist das Pendant zu der gleichzeitig erschienenen Monografie über die Gemälde (ISBN 3- 7757-0559-7). Mit der ergänzenden Betrachtung der beiden wichtigsten Komplexe des Werkes von Willi Baumeister wird hier seit langem wieder eine aktuelle Grundlage für die umfassende Würdigung eines der wichtigsten deutschen Künstler des 20. Jahrhunderts geliefert. Zum Künstler: Willi Baumeister (1889-1955 in Stuttgart). 1908-1912 Ausbildung an der Kunstakademie u.a. bei Adolf Hölzel. Freundschaft mit Oskar Schlemmer. 1928-1933 Professur an der Städelschen Kunstschule Frankfurt. 1946-1955 Professur an der Kunstakademie in Stuttgart.