Douglas GordonTaucht man in die Videorume von Douglas Gordon (*1966) ein, kann man sich ihnen nicht mehr entziehen. Seien es entlehnte Bilder aus Alfred Hitchcocks Psycho, historisches Dokumentationsmaterial aus psychiatrischen Einrichtungen oder aufwendige Filminszenierungen Gordons Werke wirken vertraut und zugleich fremd, Banalitt und Erhabenheit, Gutes und Bses, Leben und Tod, Unschuld und Verbrechen liegen eng beieinander. Hierfr bedient sich der Knstler
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Taucht man in die Videoräume von Douglas Gordon (*1966) ein, kann man sich ihnen nicht mehr entziehen. Seien es entlehnte Bilder aus Alfred Hitchcocks Psycho, historisches Dokumentationsmaterial aus psychiatrischen Einrichtungen oder aufwendige Filminszenierungen – Gordons Werke wirken vertraut und zugleich fremd, Banalität und Erhabenheit, Gutes und Böses, Leben und Tod, Unschuld und Verbrechen liegen eng beieinander. Hierfür bedient sich der Künstler Techniken, die den Wahrnehmungsapparat des Betrachters und dessen Erinnerungen beständig aus dem Takt bringen: Bildvergrößerungen, -verkleinerungen, Wiederholungen, Bildbeschleunigungen und -verlangsamungen bis hin zum (vorübergehenden) Stillstand. Der retrospektiv angelegte Band bietet einen umfassenden Überblick über das Werk von Douglas Gordon – von seiner inzwischen legendären Videoarbeit 24 Hour Psycho bis hin zu neuen Projekten wie Zidane. A Twenty-First-Century Portrait.